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Heimatortsgemeinschaft (HOG)

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Berichte und Beiträger unserer Landsleute

Auf dieser Seite könne Landsleute ihre eigene Berichte oder Beiträge veröffentlichen. Bitte die Berichte an die HOG  schicken,

die sie dann in die Homepage stellt. Ein Bericht soll nicht länger als ca. 1- 2 DIN A4 Seiten sein und kann 2 -3 Bilder enthalten.

Der Inhalt der folgenden Berichte wiedergibt die  Meinung des Autors.  Diese muss nicht der Meinung und Einstellung der HOG

entsprechen.

 

Wir über uns                             Bericht über Patagonien                              Erinnerungsfotos von Panjowa

 

 

Gedichte von Anna (Ami) Hammes, geborene Kühn

Ami war mit mir vier Jahre lang Klassenkollegin in der „Päda“ Temeschburg. Sie war das jüngste und eines der hübschesten Mädchen der Klasse. Für die strenge Deutschlehrerin Friede Fuchs war sie ihre Lieblingsschülerin. Immer, wenn wir einen Aufsatz zu schreiben hatten, schloss sie ihre Arbeit mit einem kleinen Gedicht ab.

Nach Beendung der Schule heiratete sie ihren Klassenkollegen Michael Hammes. Jahrelang war sie Lehrerin in Bogarosch.. Nach der Aussiedlung setzte sie ihre Tätigkeit in einer Schule in Pforzheim fort.

Sie hat ein wahres dichterisches Talent. Gedichte schreibt sie so locker wie unsereiner einen Brief.

Ihre Gedichte sind nicht nur leicht zu lesen, reimen sich nicht nur schön, sondern haben immer einen wertvollen Inhalt. Sie regen einen an zum Nachdenken, berühren und rühren den Leser. Die meisten Leser finden sich in  dem behandelten Themen wieder.

Nachfolgend einige Gedichte, die auch uns Giseladorfer und Panjowaer betreffen. Liest und genießt sie.

M. Egler

                            Die Herbsttage des Lebens            

 Die Herbsttage des Lebens haben mich eingenommen

 Da gibt es für keinen ein Entkommen

 Es hilft auch kein Seufzen und Stöhnen

 Auch an diesen Abschnitt muss man sich gewöhnen.

 

 Man schwelgt in Vergangenheit

 Ein typisches Zeichen

 Erinnerungen werden schön und schöner

 Heut' gibt' s nicht des Gleichen.

 

 An Erfolgerlebnisse knüpft man an

 Bezweifelt ob' s ein anderer auch so kann?!

 Doch das Leben zieht weiter, wie das Wasser im Fluss

 Das von der Quelle zur Mündung Hindernisse überwinden muss.

 

 Es ist zu begreifen und zu verstehen

 Vom schönen Kuchen ist nicht mehr viel zu sehn.

 Es liegen noch Krümeln auf dem Tablett

 Genieße sie und sage: "Es war einmal nett!"

 

 Sei froh, wenn noch sonnige Herbsttage dich ereilen

 Im Reigen des Lebens kannst gerne verweilen.

 Wenn Krankheit und Sorgen dich umgehn

 Kannst auch Herbsttage bravourös bestehn.

 

 Mach jeden Herbsttag zum Festtag des Lebens

 Lebensuhr zurück drehen versuchst du vergebens.

 Sei Optimist, lebe einfach gern

 Dann ist jeder Herbsttag ein leuchtender Stern.          

              

 

            Wann willst du leben, Schwabe?

            Sag es mir!

20, 30 Jahre sind die meisten Schwaben hier.

Manche gaben nichts, andere schwere Gelder dafür.

Ein Berg von Schulden stand vor der Tür.

Doch die Freiheit, ein besseres Leben bekam man dafür.

 

Da stand die Frage ganz groß an.

Die sich da jeder stellen kann:

Wann willst du leben Schwabe, sag es mir!

Bist du nur zum Schuften in Deutschland hier?

 

Die Urtugenden der Ahnen rückten an erste Stelle;

Fleiß, harte Arbeit und eine Einsparwelle.

Verzweiflung hat es da nie gegeben,

denn die waren geprägt vom harten Leben.

 

Nur in stillen Stunden stand die Frage an

Die man in dieser Lage stellen kann:

Wann willst du leben, Schwabe, sag es mir!

Bist du nur zum Schuften in Deutschland hier?

 

Arbeit wurde gesucht, der Grundstein fürs Leben.

Die Zeitung lieferte die Jobs daneben.

Der Vater hält viele Gärten in Stand,

die Mutter putzt mit ihrer fleißigen Hand.

 

Das Kind trägt die Zeitung von Haus zu Haus.

Bald sind wir aus den großen Schulden raus.

Nur noch selten stand die Frage an

Die den Sinn des Lebens bezweifeln kann:

 

Wann willst du leben, Schwabe, sag es mir!

Bist du nur zum Schuften in Deutschland hier?

Die Schulden getilgt, das Geld gespart.

Aber nicht für Reise oder weite Fahrt.

 

Ein Eigenheim, eine Wohnung, ein Zuhause muss man haben,

das bringt Zufriedenheit in späteren Tagen.

Es wurde gebaut, verändert, verschönt.

Man hat sich ans bessere Leben gewöhnt.

 

Nur zog man Bilanz an besinnlichen Tagen

So musste man sich selber fragen:

Wann willst du leben‚ Schwabe, sag es mir!

Bist du nur zum Schuften in Deutschland hier?

 

Nun sollte man denken, das Ziel ist erreicht.

Doch der Schwabe macht es sich nicht so leicht.

Ich hab ja noch Kinder und Enkel hier.

Die sollen es besser haben als wir.

 

Es wird geschenkt, geborgt, gegeben,

bis zum letzten Atemzug im Leben.

Für die Jungen steht dann die Frage an,

die man den Toten leider nicht stellen kann:

 

Wann willst du leben, Schwabe, sag es mir!

Warst du nur zum Schuften in Deutschland hier?

Ja, kann man die Liebe, Großzügigkeit, Sorge ermessen?

Kann man diesen edlen Menschenschlag je vergessen?

 

Der für die Seinen das Beste gegeben,

bescheiden und selbstlos sein eigenes Leben.

Wir kannten den Menschenschlag.

Wir hatten das Glück.

 

Doch bleibt für immer die Frage zurück:

Warum habt ihr gelebt?

Warum so viel Verzicht?

Ein Denkmal in unserem Herzen die Antwort spricht.

 

           Des Schwaben Heimat

Sag, Schwabe, wo ist deine Heimat?

Wo fühlst du dich so recht zu Haus?

Sag, wo ist denn das Land der Väter,

die schufen dir den Weg voraus?

 

Ist es Banat, im rumänischen Lande,

wo Menschen Wunder einst vollbracht,

mit ihrem Fleiß und ihrem Eifer

ein blühend Garten dort gemacht?

 

“BANAT“, oh, glücklich wer dich kennt

und stolz den schönen Namen nennt.

Der weiß, wie du einst hier entstanden,

aus Fleiß und Eifer der Ahnenbanden.

 

Dort liegen deine tiefen Wurzeln,

denn dort deine schaukelnd Wiege stand.

Wo eine Mutter sorgend pflegte

den Sohn für jenes Heimatland.

 

Doch hat sich alles das geändert,

was einst dir schön und liebeswert,

das hat man langsam dir gepfändet,

“Banat, Banat“, dies mich beschwert.

 

Zuviel hat man dir weggenommen!

Und zu erdulden war noch mehr.

Drum ist auch der Entschluss gekommen:

Nur weg von da, ich kann nicht mehr!

 

Zurück zu dir, mein Mutterland

Wo einst der Ahnen Wiege stand.

Da soll mein Kind nun weiter leben,

in Freiheit dir sein Bestes geben.

 

Wir suchen nicht Reichtum

und auch kein Geld.

Wir ächzen nach Freiheit,

die jedem gefällt.

 

Betrachtet uns nicht als Störenfried!

Denn wir, die Schwaben, haben euch lieb!

Seht bitte nicht als Fremde uns an,

 weil dies unheimlich wehtun kann!

 

Wir haben ein Recht, in dem Land zu leben,

für welches auch Schwaben ihr Blut gegeben!

Zum Schluss noch ein “DANKE“ ‚

dir Mutterland, wo ich die neue Heimat fand.

 

Danke Pforzheim, schöne Stadt,

die auch ein Plätzchen für mich hat.

Danke deutscher Bruder dir,

weil du so lieb und gut zu mir!

Ich danke!

   

              So war es......

   Jahre geschmachtet, unter Unrecht gelitten

   Als Angehöriger einer Minderheit war alles umstritten.

   Die Gesetze wurden gedreht, gewendet, nach Bedarf

   Hattest richtige Probleme, gab´s keiner der half.

 

   Die Skala der Sorgen ist stets gestiegen

   Bei manchen Ereignisse ist sie stehen geblieben

   Man löschte unschuldiges Leben aus

   Durch Verschleppung nach Russland, in den Bărăgan hinaus.

 

   Groß und größer wurde da der Frust

   Weil man alles stillschweigend tragen muss.

   Im Geheimen schielte man ins Mutterland

   Weil man da Gerechtigkeit und Ordnung fand.

 

   Unmögliche Wege wurden in Kauf genommen

   Um endlich Ausreisepapiere zu bekommen

   Man nahm Abschied von den Lieben daheim

   Stieg besorgt, unsicher ins Flugzeug ein.

 

   Heute Nacht hatte ich ein Bett

   Wo werde ich morgen eins haben

   Dies war eine der Alltagsfragen.

 

   Die neue Heimat hatte an alles gedacht

   Wie mit guten Bekannten wurde der Empfang gemacht

   Aufgerufen wurde man beim Namen

   Weil ja mehrere Menschen zugleich kamen.

 

   Ein freundlicher Gruß, ein warmer Händedruck

   In einen Bus verfrachtet, alles ruck - zuck

   Lager Nürnberg war des Aussiedlers Ziel

   Ein sauberes Zimmer, Empfangsgeld, Fürsorge viel.

 

   Man hielt auf uns die schützende Hand

   Bis wir sichere Schritte taten im Mutterland

   Ich kenne kein Land auf dieser Welt

   Welches soviel Hilfe seinen Bürgern gestellt.

 

   Viel sind wir dir schuldig, neue Heimat mein

   Ich werd dies nie vergesse, stets dankbar sein

   Die Hilfe war groß, du warst bedacht,

   Dass man uns zu glücklichen Menschen macht.

 

 

            Der Mensch 

Der Mensch lebt gerne auf der Welt

Das ist Naturgesetz - das zählt.

Doch Gott hat Grenzen ihm gesetzt

Er bestimmt, ob lange - oder jetzt.

 

Der Mensch hat Kraft - kann viel ertragen

Er lebt Freuden und auch Niederlagen.

Er setzt sich Ziele, will hoch steigen

Vor dieser Kraft musst dich verneigen.

 

Es gibt Menschen mit einer Frohnatur

Sind auf der Sonnenseite des Lebens nur.

Sind in jeder Lage Optimist

Beneidenswert, wer so ist.

 

Der Mensch gibt gerne

Will Spender sein.

Denn Freude dem anderen

Kehrt ins eigene Herz hinein.

 

Menschen können lieben - aufopfernd sich geben

Verschönern so des  anderen Leben.

Liebende können so gut verzeihn

Suchen Versöhnung in eigenen Reihn.

 

Aber Menschen können auch Querulanten sein

An nichts auf dieser Welt sich freun.

Können sich selbst und andere nicht leiden

Diese Menschen gilt´s zu meiden.

 

Menschen können nachtragend sein

Den Fehler des andern nicht verzeihn.

Doch  wer ewig in der Suppe rühren muss

Macht sie ungenießbar bis zum Schluss.

 

Drum sei es dir auch stets bewusst

Dass du mit allen leben musst.

Nimmst du die richtige Stellung ein

Kannst du ein Lebenskünstler sein.

 

Im Märchen wird´s dir vorgelebt

Wonach man dann im Leben strebt.

Den guten Menschen hoch verehren

Dem bösen den Rücken kehren.

 

Im Leben kommt es darauf an

Wohin man dich platzieren kann.

Bist für alle ein wertvoller Schatz.

Diese Ziele sollst du dir stecken

Um Ehrfurcht, Achtung zu erwecken.

 

zur Hompeage

 

 

 

 

Unser Toni Amschlinger war in Patagonien

 

Ein Reisebericht von Anton Amschlinger

 

Patagonien ist weit, die Landschaft ist atemberaubend, dann wieder eintönig. Um das alles zu erkunden braucht man Zeit und Sitzfleisch. Die Luftfeuchtigkeit ist hier 9 %, bei uns 60%,es gibt jährlich nur 200 ml. Niederschläge, bei uns 1000 ml. So haben wir uns entschlossen -  meine Frau, unsere Tochter und Schwiegersohn und ich - zu unseren Verwandten, mit Abstammung Banater Schwaben aus Giseladorf, zu fliegen. Amschlinger Ignatz war der Bruder von meinem Vater. Sie waren 4 Buben. Die Sauer Eva war die Schwester von Sauer Kasper, Maria .Sie waren 6 Geschwister.1935 fuhr die Eva nach Argentinien für Haushaltshilfe oder man sagte“ dienen“ um den anderen Geschwister finanziell zu helfen ihre Ausbildung zu machen. Ein Jahr danach fuhr mein Onkel auch nach Argentinien zur Eva. Dort haben sie dann geheiratet. Beide aus Giseladorf. Dort habe ich noch 2 Cousinen. Die Töchter vom Natzonkel. Ende Oktober bis Mitte November 2007 waren wir dort zu Besuch.

Hin und zurück über 30.000 km. Mal mit dem Flugzeug, mal mit dem Bus. Nach der Ankunft in Buenos Aires sind wir am gleichen Tag mit einem Schlafbus noch 1.5oo km. südwärts durch Patagonien bis Trelew gefahren. Der Bus fuhr durch die endlose Steppe, wo der Himmel noch weiter ist als das Land. Kleine Schilder am Straßenrand  zeigen regelmäßig die großen Entfernungen an. Patagonien beginnt, wenn die grüne, von Rinderherden bevölkerte Pampa südlich von Buenos Aires aufhört, die Eukalyptusbäume verschwinden und der Bus über die Brücke des Rio Colorado rollt. Nach  16 Stunden Fahrt sind wir in Trelew angekommen. Hier, bei meiner Cousine waren wir eine Woche untergebracht.

Trelew, wie alle Städte Patagoniens, hat einen Schachbrettgrundriss und kein Haus hier, wie überall in Patagonien, ist älter als 150 Jahre. Damals kamen die ersten Siedler aus Europa, vor allem Waliser, ins Land.1865 legten in RAWSON, die Hauptstadt der Provinz CHUBUT, 153 Waliser mit einem Segler an Land.. Zehntausende Siedler kamen danach, ließen sich in der Stadt und im nach Westen auf die Anden zulaufenden Tal des Chubut-Flusses nieder.

Von Trelew, nordwärts so 150 km liegt die Halbinsel Valdes, eines der letzten Paradiese dieser Welt. Wir sind dann von Trelew südwärts noch 120 Km mit dem Bus bis Punta Tombo gefahren zu den Magellanpinguine. Sie verbringen den Winter (Sommer bei uns) in Brasilien und im Oktober kommen sie hierher. Die Männchen kommen vorher um die Brutstätten (Nester) vorzubereiten. Hier war jetzt die Brütezeit. Nach der Geburt bleiben die Jungen noch ein halbes Jahr hier bei den Eltern und ziehen danach bis Brasilien.

Puerto Piramides liegt 160 km nördlich von Trelew. In der Bucht Nuevo. Hier haben wir die Südlichen GLATTWALE erlebt. Wir fuhren mit dem Schiff, im  Atlantischen Ozean bis 5-10 m Nähe, zu den Walen. Im Monat Mai kommen sie zur Peninsula Valdes-Golfo Nuevo-Puerto Piramides, wegen ihrer Fortpflanzung und um die Jungen zu gebären. Es ist die einzige Stelle in der Welt wo das stattfindet. Die Männchen sind 40 Tonnen schwer und sind 12 m lang. Die Weibchen sind 45 Tonnen schwer und 16 m lang. Ende Dezember ziehen sie ins freie Meer. Außerhalb der Paarungszeit kreisen sie um den südlichen Polarkreis( bei Argentinien), wo sie Nahrung in dem ewigen Eis finden. Sie leben nur in der Südhalbkugel. Das Baby wiegt bei der Geburt 2 Tonnen und ist 5,5 m lang. Tragezeit ist ein Jahr lang. Acht Monate fügt die Mutter ihm täglich 200 l Milch zu und es hat einen täglichen Gewichtszuwachs von 100 k. Die Milch ist wie eine Sahne, enthält 50% Fett und Mineralien. Die Wale gebären alle 3 Jahre ein Junges. Hier leben dann 700 Wale in Valdes. Am Kopf haben sie Schwielen und Narben von den Walpocken.

Diese sind bei jedem Tier anders. Sie haben 240 Barten auf jeder Seite des Oberkiefers, damit filtern sie den Krill und Plankton wovon sie sich ernähren wenn sie im freien Meer sind.

 

 

Die "Weite" Patagoniens

v. l. n. r Hilde Amschlinger, Peter der Ehegatte von Anita Amschlinger Christine    die  Tochter von Anita, Andy der Sohn von Anita, Anton Amschlinger, Peter Sohn   von Anita, Anita Amschlinger,Ute Stachler in Quilmes (Buenos Aires)

 

Auf dem Kopf haben sie 2 Blaslöcher. Die Schwanzflosse ist 5 m breit. Einstmals lebten diese Wale am Land, hatten Hufe, fast wie Wölfe und hießen Mesonix. Während der Walhochzeit paaren sich die Walkühe mit mehreren Bullen. Die Bullen veranstalten ein Blasen und Springen aus dem Wasser mal mit Kopf, mal mit dem Schwanz, der 5 m. breit ist. Es ist so Paarungszeit.

Während der Fahrt sieht man die australischen Merinoschafe weiden. Sie ernähren sich von dem bisschen trockenen Gras-Coiron genannt und den Blättern der Sträucher. Diese Blätter enthalten Feuchtigkeit und Mineralien. Ihnen stehen Zigtausende solcher Flächen zur Verfügung.

Sie produzieren 5 k. Wolle pro Kopf im Jahr. Die Wolle wird nach Europa, China, Indien u. a. Staaten exportiert. Ist von hoher Qualität.

Auch GUANAKOS sieht man, das sind die Vorfahren der Lamas. Sie ziehen in kleinen Gruppen daher und suchen Grashalme im kargen Land.

In Puerto Piramides sahen wir die Seeelefanten und Seelöwen. Die Seeelefanten sind am Ozean gelegen. Die Bullen sind mehrmals schwerer an Gewicht als die Weibchen. Der Alfabulle hat um sich 20 - 40 Weibchen  mit denen er sich paart. Nachdem der Nachwuchs zur Welt gekommen ist paaren sie sich gleich wieder. Die Mütter bleiben 25 Tage am Strand mit den Jungen. Sie wiegen 40 kg Dann ziehen die Mütter weg und die Jungen bilden so wie“ Kindergärten“. Sie nehmen dann schon Meerwasser auf und verwandeln es in Süßwasser und das Salz wird rausgespuckt. Nach 2-3 Monaten ziehen die Jungen dann weit ins Meer, wo sie aber den Gefahren der Killerwale (ORKAS) ausgesetzt sind.

 Hier haben wir auch die Seelöwen gesehen, der einzige Ort der Welt wo sie friedlich leben.

Außerdem haben wir von der Naturwelt folgendes gesehen: Dominikanische Möwen Felsensittiche, Falken, Felsenkormorane (mit rotem Streifen am Kopf), Königskormorane, die blaue Augen haben. Seeschwalben, die kommen von Grönland hierher.

Mitten in der Steppe haben wir eine Oase erlebt. Die Waliser haben hier einen schönen Ort,12 km von Trelew entfernt, gegründet. Sie haben vom Süden, dem Rio Chubut einen Kanal gebaut. So entstand der Ort Gaiman. Wasser und Fleiß haben das möglich gemacht.Hier gibt es viele Blumen, grünes Gras (immer bewässert). In einem walisischen Teehaus wurde uns Tee mit Milch serviert und viele walisische Kuchensorten. Wir besuchten Puerto Madryn, die Hafenstadt wo die Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt anlegen.

Die Pflanzen und Sträucher in der Steppe haben folgende Bennenung: Molle, Jume, Coiron, Duraznillo, Kilembay, Zampa, Verbena, Falso, Tomillo, Jarilla, Piquillin, Neneo, Murtilla.

Nach 10 Tagen in Trelew sind wir nach Buenos Aires geflogen wo uns unsere andere Cousine erwartete. Dort haben wir dann eine Tagesrundfahrt durch Buenos Aires unternommen und danach die Umgebung auch besichtigt.

Die Eva Amschlinger (Cousine-Giseladorfer Abstammung) ist in Patagonien-Trelew deutsche Reiseführerin. Sie betreut täglich deutsche Touristen dort.

   
 

v. l. n. .r Eva Amschlinger de Gomez,  Ute Stachler, Hilde Amschlinger,  Anita Amschlinger (meine Cousine), Anton Amschlinger, Carlos Gomez (Ehegatte von Eva Amschlinger) in Trelew (Patagonien)

 

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorüber und die Eindrücke dieser anderen Welt werden uns immer in Erinnerung bleiben. Wir haben  auch über die Vorfahren und Eltern aus Giseladorf gesprochen, auch kam  noch ein Nachbar dort zu unseren Gesprächen dazu, der auch ein Banater ist.

     So klein ist diese Welt.                                                         

                                                                                      Anton Amschlinger.    

 

 

 

zur Hompeage

 

 

 

Erinnerungsfotos von Panjowa

Der Sohn von Elisabeth Waldmann (geborenen Frisch), Walter Waldmann hat uns eine Reihe von Erinnerungsfotos seiner Mutter

aus Panjowa geschickt.

Hiermit zeigen wir Ihnen einige davon. Manche dieser Fotos sind auch im Heimatbuch (Erscheinungsjahr 1990)

So sah einst die Schule, das Bethaus und der Schulhof aus

Einst ein schönes Schwabenhaus

   

So sah das Haus, der Zaun und der Wirtschaftshof aus, nachdem alles einige Jahre zuvor verlassen wurde

   

Kirchweih in Panjowa 1928

Theatergruppe in Panjowa im Jahre 1927,

v. l. n. r. Klein, Barbara Halter, Anton Frisch, Lehrer Julius Laas, Theresia Riedel, Stefan Riedel und unbekannt

Familie Frisch im Jahre 1912 mit Kindern: Kathi, Franz, Anton, Johann und Anna

Letztfasching in Panjowa im Jahr 1920

Familie Halter Anton, Frau Margarethe, Sohn Matthias, Tochter Barbara, Schwiegersohn Anton  Frisch

                                 Kinder in Panjowa im Jahre 1967, Erika Reif, Horst Waldmann, Irene Reif

 

Auf dem Weg ins Dorf

 

Klassentreffen

 

Kinder in Panjowa im Jahre 1940,

hinten von li. Wiki, Johann Frisch , Peter Freiheit , Nikolaus Freiheit
vorne Erwin, Elisabeth Fagan, Theresia Reif, Elisabeth Frisch, Anton Mitsch

 


 

zur Hompeage
 

 

Kinder in Panjowa im Jahre 1967,
Erika Reif, Horst Waldmann, Irene Reif
 


 


 

 

 

 


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