Herzlich willkommen auf der Homepage der

Giseladorfer und Panjowaer

 

 

Die Gottesdienstordnung in der Lugoscher Pfarrei zu Allerheiligen und Allerseelen – 2017

1. November: an diesem Feiertag werden je eine hl. Messe, um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche von Lugosch und eine um 10.00 Uhr in Wetschehausen (Pietroasa Mare) zelebriert. Um 14.00 Uhr findet die Totenandacht im römisch-katholischen Friedhof von Lugosch statt.

2. November: an diesem Tag finden Totenandachten in den Friedhöfen der Filialen der Pfarrei Lugosch nach dem folgenden Programm statt: um 12.00 Uhr in Giseladorf und Satu Mic, um 13.00 Uhr in Ţipari und in Scăiuş, um 14.00 Uhr in Bodo und in Ciucaş.


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Das diesjährige Heimattreffen der HOG Giseladorf/Panjowa fand am 07.10.2017 in Hallstadt bei Bamberg statt. Wir hatten ein schönes, gelungenes Treffen mit vielen guten Gesprächen und stimmungsvoller Musik. Es wurde geredet, gelacht, gefeiert und getanzt. Der Vorstand wurde gewählt und er nimmt bereits die Arbeit auf. Ein Bericht folgt in Kürze und wird auch in der Banater Post veröffentlicht werden.

 

 

 

 

  

 

 

Mei Giseladorf

von Hans Pape

 Dort, wu de Friedhof an dr Paniowaer Stroß leit,

wu net weit drvun im Wald de Kuckuck schreit,

wu mer langscht de Haltrbrunne is uf Babscha gefahr

un ich als kleenes Kind derhem schun war,

dort war's schenschti Dorf in der Banater Heck,

un for spiele un towe de beschte Fleck.

Wu mir als Kiner, des is schun arich lang,

an dr Gisdie, in de Ziegllecher han Fische gfang,

wu ich's erschti Glick han aa erlebt

als junge Bu sin vorwärtsgstrebt,

dort han ich de erschte Schmerz aach gspiert

un bemerkt, daß's Glick net immer blieht,

wu ich vieli ins Grab schun han gschaut,

'm bravschte Weib mich han angetraut,

vun dort, wu ich träm bal e jedi Nacht,

wu die schwerschti Arweit mr hat Spaß gemacht,

Pläne han ich dort gemacht un se wiedr verworf

un doch war alles scheen, dort, in meim Giseladorf.

   

 

 

Die Heimatortsgemeinschaft (HOG) Giseladorf/Panjowa

 

in Überarbeitung

 

Gegen Ende der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts stieg die Anzahl der Giseladorfer und Panjowaer im Bundesgebiet immer mehr an. Es gab damals schätzungsweise 150 Landsleute zerstreut auf dem ganzen Bundesgebiet.

Auf Initiative von mehreren Landsleuten wie Josef Schramm, Franz Feitz, Nikolaus Schramm, Anton Mitsch, Michael Servo, Peter Klein, Mathias Egler u.a. hat man 1980 beschlossen, eine Heimatortsgemeinschaft (HOG) zu gründen. Dies sollte beim ersten Treffen der Giseladorfer und Panjowaer geschehen. Gleichzeitig sollte die hiesige 100-Jahrfeier seit der Gründung Giseladorfs stattfinden.

Am 31. Oktober 1982 wurde in Friedberg bei Augsburg in der Gaststätte Stecker die Heimatortsgemeinschaft Giseladorf und Panjowa ins Leben gerufen. Pate war der damalige Vorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Sepp Schmidt. Bei dieser Gelegenheit wurde von den 26 anwesenden Panjowaern (von insgesamt 155 Teilnehmer) beschlossen, gemeinsam mit den Giseladorfern (Panjowa gehörte als Nachbarsort administrativ immer zu Giseladorf und wurde auch immer von der Kirche Giseladorfs betreut) eine Heimatortsgemeinschaft (HOG) zu gründen.

Zum ersten Vorsitzenden wurde Mathias Egler gewählt. Sein Stellvertreter war der aus Panjowa stammender Anton Mitsch.

Die wichtigsten ersten Aufgaben bestanden in der:

 

1.     Erfassung aller Landsleute die in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich, in den  USA; in Kanada und anderswo   als dem Banat leben;

2.     Betreuung der Landsleute die über die Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland amen.   Dies bezog sich nicht nur auf die Hilfestellung zum Erhalt des Vertriebenen-Ausweises, sondern auch auf verschiedene Zeugenaussagen, Beratungen zum Erhalt ihrer Rechte wie Rentenrecht, Lastenausgleich und anderes,

3.     Unterstützung bedürftiger Personen, die noch in der alten Heimat lebten;

4.     Pflege der Sitten und Bräuche sowie der Organisation von regelmäßigen Heimattreffen;

5.     Herausgabe eines Heimatbuches und anderer Publikationen.

 

Im Jahr1986 hatten wir Beiträge und Bilder und auch die finanziellen Zuwendungen für die Herausgabe des Heimatbuchs beisammen. Da das Buch erst nach zwei Jahren erscheinen konnte, wurde das Geld, das uns von den Landsleuten zum Kauf des Buches und als Spenden zur Verfügung gestellt wurden, angelegt. Wir hatten damals große Schwierigkeiten, eine Steuerbescheinigung für unsere damals großzügigen Spender auszustellen. Auch hätten wir einen großen Teil der Zinsen des  Geldes das wir für das Buch angelegt hatten, als Steuer abgeben müssen.

Auf mehrmaligen und dringenden Rat der damaligen Leitung und der Geschäftsführung der Landsmannschaft der Banater Schwaben wurde dann 1989 die Heimatortsgemeinschaft (HOG) als ein gemeinnütziger, beim Münchner Amtsgericht eingetragene Verein gegründet.

Seither besteht unser Verein in dieser Form. Wir müssen zwar jedes zweite Jahr eine Steuererklärung abgeben, haben aber anderweitig keine Probleme.

Die Satzung des Vereins hat sich in den folgenden Jahren öfter geändert. Die letzte Fassung können sie auf dieser Homepage ansehen.

Eine detaillierte Schilderung der Gründung der Heimatortsgemeinschaft (HOG) Giseladorf/Panjowa, der im Laufe der Jahre veranstalteten Heimattreffen, der ausgeführten Tätigkeiten, der Pflege der Sitten und Bräuche und noch viel mehr können sie auf den Seiten 730 – 745 unseres Heimatbuches lesen. Eine aktualisierte diesbezügliche Schilderung wird in der nächsten Ausgabe dieser Homepage als separate Unterseite erscheinen.